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Tauchen

Die DLRG Witzenhausen ist im Bereich Tauchen sehr aktiv. Neben Einsätzen und Übungen steht auch die Ausbildung und Weiterbildung auf dem Programm.

Hier freuen wir uns, dass wir in den letzten Jahren einige neue Einsatztaucher der Stufe I und der Stufe II ausbilden konnten. Von anfänglichem Theorieunterricht, zu Trockenübungen auf der Wiese bis zu den ersten Tauchgängen im Freibad. Später dann in Werra, Werratalsee, kleineren Tümpeln und Seen der Umgebung bis nach Nordheim und Nordhausen.

Man hat immer wieder etwas Neues erlebt. Angefangen bei Sichtweiten von 10-15m bis hin zu 10-20cm, mit Strömung und ohne Strömung, von Land und vom Boot aus. Schön warm im Sommer und später im Winter dann auch unter dem Eis.

Geübt wurden Suchmethoden, die Taucherrettung als ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung bis hin zum Arbeiten unter Wasser.

 

Um im richtigen Moment richtig und sicher helfen zu können.

Die Aufgaben reichen von der Suche von Personen, Bergen von Sachgegenständen, dem Katastrophenschutz über die Vorbeugende Aufgaben.

 

 

Beim Thema „Tauchen“ steht das Deutsche Schnorcheltauchabzeichen (DSTA) an oberster Stelle. Hier wird das Interesse für das Tauchen geweckt und sozusagen die Basis für eine spätere Verwendung im Bereich Einsatztauchen oder aber dem Freizeitgerätetauchen gelegt.
Die DLRG unterscheidet dabei zwischen dem Freizeitgerätetauchen und dem Einsatztauchen. Die Unterschiede zwischen den beiden Bereichen zeigen sich in der Ausrüstung, der Art des Tauchens und der Ausbildung. So tauchen Einsatztaucher oftmals in strömungsreichen, undurchsichtigen Gewässern oder auch in der Nähe von Schleusen und Wehren. Beim Einsatztauchen ist der Taucher in den meisten Fällen unter Wasser alleine und wird mit einer Signalleine oder Telekommunikationsleine, mit einer Vollgesichtsmaske besteht so die Möglichkeit der Kommunikation zum Signalmann, geführt und gesichert.

 

Sein Signalmann, der Sicherungstaucher und der Taucheinsatzführer, stehen am Ufer und greifen nur im Notfall oder auf Anordnung in das Tauchgeschehen ein.
 

Der Signalmann führt den Einsatztaucher und ist für die Einhaltung des Suchmusters verantwortlich, da der Einsatztaucher in der Regel nur über wenige Zentimeter Sicht verfügt kann er sich nicht selber orientieren und ist auf seinen Signalmann angewiesen.
Freizeitgerätetaucher tauchen in der Regel in Gewässer mit guter Sicht und wenig Strömung. Tragen nur eine Tauchermaske und einen Lungenautomat mit Mundstück. Sie tauchen immer mindestens zu zweit (Buddy-Prinzip).
Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen und Tätigkeitsfelder sind auch die Ausbildungsgänge unterschiedlich. So lernen Einsatztaucher unter anderem Suchmuster zum Auffinden von Personen oder zur Bergung von Gegenständen.

Das Einsatztauchen in der DLRG

Das Einsatztauchen ist eine wichtige Aufgabe der DLRG. Die Einsatztaucher kommen in Einsatzgruppen der öffentlichen Gefahrenabwehr und dem Katastrophenschutz zum Einsatz.
Viele Tauchgruppen sind in ihren Regionen 24 Stunden, 365 Tage im Jahr über den Notruf erreichbar. Sie stehen zur schnellen Rettung von verunfallten Menschen aus dem Wasser zur Verfügung. Ebenso erfüllen sie Aufgaben in der vorbeugenden Gefahrenabwehr. Ferner werden Einsatztaucher bei Großschadenslagen wie beispielsweise dem Oder- oder Elbe-Hochwasser eingesetzt. Ihre Aufgabe bestand unter anderem darin, die Deiche abzutauchen und auf Schäden zu untersuchen und im Schadensfall auf den beschädigten Deichen Folien auszubringen, um somit einen Deichbruch zu verhindern.

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